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5 Tipps, wie Sie Ihr Unternehmen jetzt ankurbeln können, wenn Ihre Kunden im Homeoffice sind

Veröffentlicht von Incomedia in Anleitungen und Tipps · 26 März 2020
In diesen Tagen des „Hausarrests“ scheint die Welt in einer Art Schwebezustand zu sein und darauf zu warten, dass die beruhigende Normalität zurückkehrt. Aber auch in einem Augenblick der Stagnation und in Erwartung besserer Zeiten können wir an unserem Schreibtisch zu Hause Neues lernen, Ideen ausfeilen und Strategien weiterentwickeln, damit wir danach sofort wie Profi-Sprinter durchstarten.

Also, nutzen wir die Zeit, die uns heute zur Verfügung steht , um das zu erledigen, was wir schon ewig aufgeschoben haben und um morgen bereit zu sein, wenn wir unsere gewohnte Tätigkeit wieder aufnehmen können.

Hier sind 5 Tipps für lokales Online-Marketing, die Sie als Ausgangspunkt nutzen können, um mit Ihrer Tätigkeit neu durchzustarten und neue Kunden zu finden, sobald der gewohnte Arbeitsalltag zurückkehrt.

1. Kennen Sie Ihre Kunden?

Der Ausgangspunkt für jede Geschäftsentscheidung ist immer derselbe: Ihre Kunden. Die eigenen Kunden zu kennen, ist der erste Schlüssel zum Erfolg.

Wahrscheinlich haben Sie vor der Aufnahme Ihrer Tätigkeit bereits Ihre mögliche Zielgruppe analysiert, die Sie ansprechen und auf die Sie Ihr Angebot abstimmen wollten. Möglicherweise haben sich seitdem jedoch Dinge geändert, also nutzen Sie die jetzt verfügbare Zeit für eine Bestandsanalyse.

Denken Sie an Ihren gewohnten Kundenstamm und versuchen Sie, das Profil Ihres Kundentyps zu definieren, aber nicht nur den Ihrer Bestandskunden, sondern auch der potenziellen Kunden, die Sie gewinnen möchten. Denken Sie an seine Interessen, seinen Geschmack, daran, was er gern tut und wo er online unterwegs ist. Mit diesen und allen anderen Informationen, die Ihnen in den Sinn kommen, können Sie Profile erstellen, ähnlich wie „Personalausweise“.

Geben Sie Ihren Kundentypen Namen, Gesichter und Berufe. Dies wird den Dialog mit ihnen unterstützen und Sie verstehen besser, wie Sie ihren Anforderungen gerecht werden können.

Nachdem Sie diese Aufgabe erledigt haben, wird Ihnen Ihre Zielgruppe besser bewusst sein, außerdem haben Sie nun eine Art Kompass für zukünftige Entscheidungen. Sie werden zum Beispiel wissen, wie Sie Ihr Angebot anpassen, Ihre zukünftige Kommunikation gestalten oder interessenbasierte Werbekampagnen erstellen können.

2. Erstellen Sie eine eigene Website

Nachdem Sie den Steckbrief Ihres Kundentypen erstellt haben, fragen Sie sich: „Was kann ich tun, damit mich Kunden finden?“

Gehen wir von einer simplen Tatsache aus: Unsere Kaufgewohnheiten haben sich verändert.

Wenn wir nach einem Produkt suchen, fragen wir nicht mehr den versierten Freund oder Verkaufspersonal im Geschäft unseres Vertrauens, sondern zücken das Smartphone und suchen direkt online. So überrascht es nicht, dass wir sehr häufig online nach Dingen suchen, die sich in unmittelbarer Nähe befinden, seien es Cafés, Restaurants, Schuhgeschäfte usw.



Dies bedeutet, dass es auch für den stationären Handel wichtig ist, online präsent zu sein.

Sollten Sie also noch keine Website besitzen, ist es höchste Zeit. Auch Ihr Geschäft verdient einen Internetauftritt.

Glücklicherweise ist die Gestaltung einer Website für das eigene Unternehmen heute einfacher als Sie vielleicht denken.

Es gibt unzählige Dienste sowie Software, mit der Sie zu wirklich fairen Preisen eine Website selbst gestalten können. Eine dieser Anwendungen ist WebSite X5: Bei dieser Software verwenden Sie als Ausgangspunkt ein Template, das Sie mit Ihren eigenen Inhalten gestalten und mit verschiedenen Einstellungen beliebig anpassen können, einschließlich der Optimierung für Suchmaschinen wie Google und für die Navigation an Mobilgeräten.

Mit Tools wie diesem benötigen Sie keine Programmierkenntnisse und müssen auch kein Grafikexperte sein, um eine vollständige, ansprechende Website von Profiqualität zu erstellen.

Wie wäre es also, wenn Sie diese aufgezwungene Pause nutzen, um eine eigene Website aufzubauen?

3. Eröffnen Sie einen Onlineshop

Wenn Sie erst einmal eine Website haben, öffnen sich die Tore zu vielseitigen Strategien, die Sie erkunden und ausprobieren können, um Ihr Online-Business auszubauen und Ihre Erfolgschancen zu steigern.

Erwägen Sie zum Beispiel die Eröffnung eines Onlineshops, um Ihre Produkte oder Dienstleistungen auch im Web anbieten zu können.  

Denken Sie daran, dass gerade in diesen Wochen, in denen es besser ist, zu Hause zu bleiben, die Online-Verkaufszahlen praktisch explodiert sind. Einer Studie des Observatoriums für eCommerce B2C zufolge, die von der School of Management der Universität Politecnico Mailand in Kooperation mit Netcomm durchgeführt wurde, sind in der Woche vom 24. Februar bis zum 1. März (also unmittelbar nach Ausbruch der Epidemie in Italien) die Verkaufszahlen für Konsumgüter im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres um 81% gestiegen. Diese Zahl ist natürlich auf den durch das Coronavirus ausgelösten Notstand zurückzuführen, aber auch die konsolidierten Zahlen aus dem Jahr 2019 verzeichneten in Italien einen Zuwachs von 15% im Vergleich zu 2018.

Es liegt auf der Hand, in der Notsituation vertrauen auch Skeptiker zunehmend auf den Onlinehandel und probieren diese Möglichkeit aus. Und wahrscheinlich werden viele dieser Personen auch weiterhin online einkaufen, wenn die Krise vorüber ist.

Das heißt für Sie, dass Sie jetzt Zugang zu wesentlich mehr potenziellen Kunden haben und Sie immer stärker benachteiligt sein werden, wenn Sie diese Chance nicht nutzen, auch im stationären Handel.

Die gute Nachricht: viele Dienste für die Erstellung von Websites bieten auch Funktionen für Onlineshops. Wenn Sie in diesen Tagen die Ärmel hochkrempeln, haben Sie, wenn Sie die Rollläden Ihres Geschäfts wieder öffnen, nicht nur eine eigene Website, sondern können auch gleich Ihren neuen Onlineshop einweihen.

4. Richten Sie E-Mail-Verteiler und einen Newsletter ein

E-Mail-Werbung und Newsletter sind heutzutage die Angelpunkte, um die sich die Marketing-Strategien vieler Unternehmen drehen. Auch diese Tatsache wird von den Zahlen bestätigt: Im Jahr 2019 gab es 5,6 Milliarden aktiver E-Mail-Konten und 99 % der Nutzer gaben an, dass sie mindestens einmal täglich ihr Postfach checken. Außerdem ergaben die Studien, dass 72 % der Befragten E-Mail-Werbung anderen Kanälen vorziehen.



Wenn Sie also interessante Neuigkeiten zu berichten haben, Aktionsangebote erstellen oder einfach Ihre geänderten Öffnungszeiten mitteilen möchten, informieren Sie Ihre Kunden per E-Mail und damit auf dem direktesten Weg, der Ihnen zur Verfügung steht.

Sie können die E-Mail-Adressen auf Ihrer Website erfassen, Ihre Besucher einladen, sich für einen Newsletter zu registrieren oder ihnen als Gegenleistung für ihre E-Mail-Adresse Aktionen und Zusatzinhalte anbieten. Und wenn dann Ihr Geschäft wieder öffnet, können Sie die Initiative dort fortsetzen, zum Beispiel mit Anmeldeformularen für Kundenkarten oder Sonderangebote.

Ihr erstes Ziel ist es, eine Kontaktliste mit E-Mail-Adressen zusammenzustellen, die so lang wie möglich ist.

Ihr zweites Ziel hingegen besteht darin, Ihre E-Mails interessant und attraktiv zu gestalten, sowohl im Hinblick auf ihre Inhalte als auch mögliche Aktionsangebote.

Wenn Sie es geschickt anstellen, werden Sie sehen, dass E-Mail-Marketing viele positive Überraschungen für Sie bereithält, in Bezug auf das Engagement Ihrer Zielgruppe ebenso wie auf Ihre Verkaufszahlen und Gewinne.

Wissen Sie noch nicht, welchen Service Sie für E-Mail-Kampagnen nutzen möchten? Probieren Sie Sendinblue aus. Über diese umfassende Plattform können Sie nicht nur Marketing per E-Mail, sondern auch per Chat und SMS betreiben, Ihre Zielgruppen gliedern und Vieles mehr. Starten Sie jetzt mit dem kostenlosen Tarif.

5. Bleiben Sie in sozialen Medien mit Ihren Kunden im Gespräch

Eine Website ist unverzichtbar, aber auch die sozialen Medien sind wichtig: Sie können nicht überall präsent sein, wählen Sie daher die Netzwerke, die auch ihre Kunden nutzen, und kommunizieren Sie mit ihnen.

Aber denken Sie daran: Niemand nutzt soziale Medien direkt zum Einkaufen, also übertreiben Sie es nicht mit der Werbung für ihre Produkte.

Ihr Hauptziel besteht hier darin, Beziehungen zu Kunden und der lokalen Gemeinschaft aufzubauen, indem Sie Ihre Persönlichkeit und Ihre Aktivität online vorstellen. Gestalten Sie die Inhalte nützlich und ansprechend. Auch wenn es Ihnen möglicherweise nicht bewusst ist, Sie sind für Ihr Publikum der Experte und Ansprechpartner auf Ihrem Gebiet. Teilen Sie Ihr Wissen und werden Sie so zu einem wichtigen Bezugspunkt.

Wenn Sie Informationen und Werbung in einem ausgewogenen Mix präsentieren, erhalten Sie mehr Aufmerksamkeit von ihren Lesern und sie werden auch Ihre Produkte oder Dienstleistungen zu schätzen wissen.

Wenn dann Personen, die Ihnen in sozialen Medien folgen, ein Produkt benötigen, das Sie anbieten, werden sie sich an Sie erinnern und mit etwas Glück zum Einkaufen zu Ihnen kommen, sei es in Ihr physisches Geschäft oder in Ihren Onlineshop.   

Sind Sie schon auf Facebook, Instagram oder YouTube? Sehr gut: Überdenken Sie Ihre Profile und finden Sie heraus, ob Sie sie vervollständigen oder optimieren können. Nutzen Sie die Analysefunktionen der verschiedenen Plattformen, um zu ermitteln, was Ihren Besuchern gefällt. Werfen Sie auch einen Blick auf die Seiten Ihrer Wettbewerber, um herauszufinden, was andere bereits tun und was auch für Sie nützlich sein könnte.

Bei Facebook gibt es bereits Tipps, wie Sie die Plattform optimal nutzen und sich den Herausforderungen dieser Tage stellen können. Informieren Sie sich hier: Boost With Facebook.

Fazit

Wie Sie sehen, mit etwas Elan finden Sie immer Dinge, die es zu tun gibt, auch wenn Sie zu Hause bleiben müssen und Ihr Geschäft „aus Gründen höherer Gewalt“ nicht öffnen können. Starten Sie mit diesen fünf Tipps für Ihr lokales Online-Marketing und konzentrieren Sie sich dabei auf Ihre spezifischen Anforderungen: Verwandeln Sie diese Zwangspause in eine Chance für ihr Wachstum, sowohl auf persönlicher als auch auf geschäftlicher Ebene.

Und hier noch ein Extra-Bonus für Sie: ein kleiner Werkzeugkasten mit unverzichtbaren digitalen Tools:

  • Google My Business ist ein kostenloses Tool, mit dem Sie die Online-Präsenz Ihres Lokalgeschäfts bei Google, inklusive Google-Suche und Google Maps, fördern können. Es hilft Ihren Kunden, Ihre Produkte und Dienste zu entdecken, Kontakt zu Ihnen aufzunehmen und Ihren Standort zu finden.

  • Sendinblue ist eine der bekanntesten Plattformen für E-Mail-Marketing. Sie können mit dem kostenlosen Angebot starten und später, sollten Ihre Anforderungen steigen, einen umfassenderen kostenpflichtigen Tarif in Betracht ziehen.

  • Facebook und Business Manager, beide Tools sind kostenlos. Facebook müssen wir Ihnen nicht erklären, das zweite Tool unterstützt Sie bei der Verwaltung ihrer Werbekampagnen in einem von Ihren Kunden am häufigsten genutzten Netzwerke.

  • Canva ist ein praktisches kostenloses Tool für die Gestaltung ansprechender Werbegrafiken.

  • Auf Pixabay finden Sie kostenlose, lizenzfreie Fotos für Ihre Kommunikation.


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