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So erstellen Sie einen Blog mit den fünf W-Fragen

Veröffentlicht von in Erste Schritte auf dem Web · 24 April 2019
Wenn Sie sich für das Bloggen interessieren, aber noch keinen Plan haben, was Bloggen im Einzelnen bedeutet und warum Sie bloggen sollten, sind Sie hier genau richtig. Wir wissen, welche Fragen am Anfang auftauchen und so haben wir alle Antworten zusammengestellt, die Ihnen nützlich sein können.
 
Folgen Sie am besten der Regel der fünf W-Fragen, wissen Sie noch? Dies ist die Regel des angelsächsischen Journalismus und sie umfasst die unverzichtbaren Aspekte, die vor dem Schreiben eines jeden Artikels geklärt werden sollten. Die 5 Ws stehen für:
  • Who? (Wer?)
  • What? (Was?)
  • When? (Wann?)
  • Where? (Wo?)
  • Why? (Warum?)

Abschließend finden Sie außerdem einige Antworten zu Fragen über das Wie beim Erstellen eines Blogs.
Viel Spaß beim Lesen!

Wer schreibt oder liest einen Blog? (Who?)

Im Wesentlichen ist ein Blog ein Online-Tagebuch, dessen Inhalte mit anderen geteilt werden. Hinter einem Blog stehen somit Menschen, zum einen die Personen, die ihm schreiben und zum anderen jene, die ihn lesen.

Die Frage nach dem „Wer“ betrifft also mindestens zwei Beteiligte.

Wer veröffentlicht einen Blog?

Im Allgemeinen könnten alle, die gern schreiben und sich online präsentieren möchten, es zumindest in Betracht ziehen, einen Blog zu haben. Denn die Vorteile können zahlreich sein.


  • Junge Leute auf der Suche nach ihrer ersten Arbeitsstelle - Für Schulabgänger auf der Suche nach ihrem ersten Job stellt sich häufig dieselbe Frage: „Welche Erfahrungen kann ich in meinem Lebenslauf nennen, wenn ich noch nie die Möglichkeit hatte, zu arbeiten?“ Aus dieser Perspektive kann ein Blog ein wertvoller Prüfstand und gleichzeitig eine wirkungsvolle  Visitenkarte sein. Allem voran können Sie mit Ihrem persönlichen Blog frei experimentieren. Außerdem bietet Ihnen das Schreiben neuer Beiträge die Gelegenheit, sich weiterzubilden und Themen Ihres Fachs zu vertiefen, wodurch Sie Erfahrungen sammeln. Ferner ist ein Blog mit bereits veröffentlichten Beiträgen wie eine Bescheinigung des Wissens und der Kompetenzen, die Sie erlangt haben. Und schließlich ist allein schon die Tatsache, dass Sie einen Blog eröffnet, eingerichtet, verwaltet und moderiert haben, für einen potenziellen Arbeitgeber der klare Beweis, dass Sie Fähigkeiten besitzen, die für die zu besetzende Stelle relevant sein könnten. Einen Blog zu schreiben, kann letztendlich einer Arbeitserfahrung entsprechen, die Sie parallel zu Ihrem Bildungsweg selbstständig gesammelt haben, ein As im Ärmel, mit dem Sie sich bei Auswahlverfahren von anderen Bewerbern abheben.

  • Über Interessen berichten – Lassen Sie Ihr Leben Revue passieren, denken Sie daran, was Sie bisher schon alles erreicht haben. Dabei ist es nicht wichtig, welchen Beruf Sie ausüben oder wie oft Sie befördert wurden. Sie haben Ihre ganz eigene Story und Erfahrungen, die Sie auf einem Gebiet zum „Experten“ machen. Dieses Gebiet kann der Ausgangspunkt für Ihren Blog sein, sei es ein Hobby, eine Leidenschaft oder eine Freizeitaktivität. Wenn Sie über Dinge berichten, die Sie selbst schon gelernt haben, helfen Sie allen, die ähnliche Interessen aber noch nicht Ihre Erfahrungen haben. Personen interessieren sich sehr für die Erfahrungsberichte anderer, die ähnliche Probleme hatten wie sie. Nützliche Tipps und Praxisanleitungen sind heute die wertvollsten Inhalte im Web, weil sie die meisten Suchanfragen generieren. Und am Ende, wer weiß! Vielleicht wird der Blog, den Sie aus Spaß eröffnet haben, zu Ihrem Job und verändert Ihr Leben. Genau so, wie es vielen Mode-, Reise- oder Food-Bloggern gelungen ist, die heute berühmt sind. Fällt Ihnen jemand ein?

  • Autoren – In der heutigen, von Self-Publishing geprägten Zeit benötigen Sie eine wirksame Promotion für sich selbst und Ihre Bücher, um sich als Autorin oder Autor bekannt zu machen. Sicher, Sie haben wahrscheinlich eine Facebook-Seite, eine Shopseite bei Amazon und eine Autorenseite bei Amazon Author Central, aber das reicht nicht. Sie benötigen eigenen Raum, der nur Ihnen gehört und in dem Sie Ihre Leser empfangen können. Und dafür ist ein Blog das perfekte Tool, weil:
    • Sie in einem Blog die Themen Ihrer Bücher vertiefen und damit Ihr Ansehen steigern können;
    • Sie in einem Blog immer neue Inhalte posten können. Diese kontinuierliche Aktualisierung kommt bei Google gut an und Ihre Seiten werden mit besseren Positionen auf den Ergebnisseiten der Suchmaschinen belohnt. Bessere Positionierung = mehr Publikum;
    • Sie in einem Blog in einen Dialog mit Ihren Lesern treten. Die Verbindung zu Ihrem Publikum ist der Schlüssel zu mehr Verkäufen.

  • Freiberufler – Eine sichere Arbeitsstelle aufzugeben und Freiberufler zu werden ist ein mutiger Schritt und fühlt sich manchmal an, wie ein Sprung ins Leere. Wenn Sie diesen Weg für sich gewählt haben, beschreiten Sie ihn mit Mut, aber auch Klugheit. Sie brauchen eine Strategie, die Sie zum Erfolg führt, indem Sie es potenziellen Kunden leicht machen, Sie zu finden, wenn sie etwas suchen, das Sie anbieten.


    Ein Blog ist perfekt, um für Ihre freiberufliche Tätigkeit zu werben. In einem Blog können Sie Ihre Kompetenzen zeigen und Ihren Online-Lebenslauf immer auf dem neuesten Stand halten. Mit hochwertigen Inhalten werden Sie von den richtigen Personen (Ihren potenziellen Kunden) zum richtigen Zeitpunkt (wenn Bedarf besteht) gefunden. Natürlich ist der Blog eines Freiberuflers mehr als nur ein einfaches Online-Tagebuch. Sie sollten ihn mit klaren Zielen führen, damit er für Sie arbeitet. Und vor allem sollten Sie so bald wie möglich damit beginnen, am besten noch bevor Sie Ihre eigentliche Tätigkeit aufnehmen, weil das Bloggen eine mittel- bis langfristige Strategie darstellt. Ein Blog ist ein wirklich wichtiges Tool, weil Sie unter anderem damit unabhängiger von der simplen Mundpropaganda werden.

  • Unternehmen – Innerhalb einer umfangreicheren Digitalstrategie ist ein Unternehmensblog aus verschiedenen Gründen oftmals ein wichtiges Instrument. Die wichtigsten dieser Gründe sind folgende:
    • Mit einem Blog können Sie potenzielle Kunden finden, weil die Sichtbarkeit auf den Ergebnisseiten der Suchmaschinen steigt und Sie von Personen entdeckt werden, die sich für Ihr Angebot interessieren;
    • Mit einem Blog steigern Sie die Kundenbindung, weil Sie mit Ihren Veröffentlichungen (den Beiträgen aber auch Extras wie e-Books, Videos und Infografiken) das Interesse der Leser wecken und Sie zum Wiederkehren anregen;
    • Ein Blog gibt Ihrem Unternehmen ein Gesicht, Sie verlassen die Anonymität, indem Sie mit Personen interagieren und Verbindungen zu Ihrem Publikum aufbauen.

Wahrscheinlich kann ein Blog nicht das gesamte betriebliche Marketing oder die bereits eingesetzten Vertriebstechniken ersetzen, aber er wird zweifellos dazu beitragen, diese Strategien zu vereinfachen und glaubwürdiger wirken zu lassen.

Für wen werden Blogs geschrieben?  

Dies ist eine der wichtigsten Fragen, die Sie beantworten sollten, bevor Sie Ihren Blog eröffnen. An WEN wende ich mich?

Und keine Vorwände. Antworten wie: „An alle“ oder „an möglichst viele Leute“ gelten nicht. Solche vagen Antworten helfen Ihnen nicht weiter.


Wenn Sie genau darüber nachdenken, werden Sie feststellen, dass Sie sich eigentlich an einen sehr kleinen Anteil der Millionen von Webnutzern wenden möchten, nämlich an die Personen, die sich für Ihr Angebot interessieren, sei es privat oder gewerblich.

Wer sind die Personen dieser Gruppe? Welche sind ihre effektiven Anforderungen und Interessen?

Befragen Sie einige bereits interessierte Personen und erstellen Sie ein Profil Ihres imaginären Kunden / Lesers. Geben Sie ihm einen Namen, ein Alter, einen Beruf und, warum nicht, auch ein bestimmtes Aussehen. Das hilft ihnen, Sich Ihren imaginären Kunden als reale Person vorzustellen.

Denken Sie nun jedes Mal, wenn Sie einen neuen Blogbeitrag schreiben, an diesen imaginären Kunden und fragen Sie sich:
  • „Hat dieser Inhalt einen Wert für ihn?“
  • „Welche Probleme löst er für ihn?“

Etwas für einen Freund zu schreiben, um ihm zu helfen oder auch einfach nur, um ihn zu unterhalten, ist einfacher, als es für Unbekannte zu tun, aber auch wesentlich nützlicher.

Wovon soll der Blog handeln? (What?)

Damit Ihr Blog Erfolg hat, sollten Sie nicht nur wissen, an wen Sie sich wenden, sondern auch eine klare Vorstellung davon haben, was Sie sagen möchten. Um welches Hauptthema sollen sich die Beiträge drehen?

Das Fundament bilden natürlich Ihre Interessen und Ziele. Wenn Sie einen persönlichen Blog eröffnen, wäre es wenig sinnvoll, über etwas zu schreiben, das Sie nicht interessiert und womit Sie sich nicht auskennen. Bei einem Unternehmensblog hingegen gehen Sie von den Produkten und Diensten aus, die Sie anbieten, um potenzielle Kunden anzulocken.

Nachdem Sie das Rahmenthema identifiziert haben, stellen Sie einige Recherchen an, um herauszufinden, ob es dafür wirklich ein interessiertes Publikum gibt, wie viel Konkurrenz Sie haben und, vor allem, ob es einen Freiraum gibt, eine Nische, die noch nicht überschwemmt ist und mit der Sie wachsen und Erfolg haben könnten.  Für diese Recherche können Sie Dienste wie Semrush oder Seozoom beim Ausloten des Territoriums unterstützen.


Ideal wäre es, einen Bereich zu finden, in dem es möglichst viele Suchanfragen und möglichst wenig Konkurrenz gibt, aber das ist natürlich nicht so einfach. Lassen Sie sich aber nicht entmutigen und analysieren Sie Ihre Wettbewerber. Möglicherweise gibt es noch unerschlossene Teilbereiche oder die Möglichkeit, ein Thema aus einer neuen Perspektive zu beleuchten. Wenn es Ihnen gelingt, Inhalte zu erstellen, die im Vergleich zu den bereits vorhandenen einen Mehrwert generieren, steigen Ihre Erfolgschancen proportional.

Sobald Sie klare Vorstellungen von Ihrem Projekt haben, können Sie sich überlegen, welche Inhalte Sie anbieten möchten, und daraus einen redaktionellen Plan erstellen.  

Wenn Sie systematisch vorgehen, werden Sie schnell feststellen, dass Sie in Ihrem Blog Beiträge unterschiedlicher Arten benötigen und ein redaktioneller Plan unterstützt Sie dabei, die roten Fäden der einzelnen Ziele im Blick zu behalten. Im Allgemeinen benötigen Sie folgende Inhalte:
  • Längere, vertiefende Beiträge mit spezifischen Inhalten zu bestimmten Themen → Ziel: Suchmaschinenoptimierung
  • Kurze, ansprechende Beiträge → Ziel: ENGAGEMENT
  • Support zur Registrierung → Ziel: ERFASSEN VON LEADS
  • Beiträge zur Verkaufsförderung → Ziel: CONVERSION

Damit Sie Ihre Veröffentlichungen auch im Verlauf der Zeit verwalten können, bietet es sich an, den redaktionellen Plan auch als einen redaktionellen Kalender zu konfigurieren. Einen solchen redaktionellen Kalender können Sie als einfache Excel-Datei anlegen, in der Sie alle Beiträge auflisten und für jeden Informationen wie Datum der Veröffentlichung, Überschrift, Tags und Kategorie, Quellen usw. erfassen.

Viele, die einen Blog neu eröffnen, folgen einem eher „instinktiven“ Ansatz. Wenn eine Inspiration da ist, schreiben sie einen Beitrag und veröffentlichen ihn. Mit einem redaktionellen Plan und einem Kalender gehen Sie einen Schritt weiter. Auf diese Weise verschaffen Sie sich eine mittelfristige Perspektive, können Inhalte vorbereiten und so planen, dass sie mit einer gewissen Regelmäßigkeit veröffentlicht werden.

Wann sollte ich einen Blog eröffnen? (When?)

Die beste Antwort auf die Frage nach dem Wann einer Blogeröffnung wäre wahrscheinlich: „Gestern“.

Es gefällt allen, die Ergebnisse ihrer Arbeit sofort zu sehen, aber Blogs funktionieren so nicht. Sie benötigen eine mittel- bis langfristige Perspektive. Beginnen Sie so bald wie möglich mit dem Schreiben und Veröffentlichen, damit die Suchmaschinen Zeit haben, Ihre Inhalte zu indexieren und, wenn sie gut sind, auf den Ergebnisseiten der Suchmaschinen nach oben zu bringen. Gleichzeitig beginnen Leser, Sie zu finden, Ihre Beiträge zu lesen und hoffentlich schätzen zu lernen.

Es braucht etwas Zeit, bis Ihre Saat Früchte trägt. Darum sollten Sie am besten sofort beginnen. Ihre ersten Beiträge werden wahrscheinlich nur von wenigen Personen gelesen. Nutzen Sie diese Zeit zum Experimentieren, Verfeinern und Optimieren. Wenn Ihr Publikum dann zahlreicher wird, gibt es in Ihrem Blog bereits viele interessante Inhalte und dies verbessert Ihr Image und steigert Ihre Glaubwürdigkeit.

Wo soll ich meinen Blog veröffentlichen (Where?)

Wir wissen nun also, was wir wem sagen wollen, und haben auch schon einige Inhalte vorbereitet. Jetzt ist es Zeit, damit online zu gehen.

Wo kann ein Blog veröffentlicht werden? Dies ist eine weitere Frage, zu der sich einige Überlegungen lohnen.

Wenn Sie Ihren Blog kostenlos erstellen möchten, können Sie dies auf Wordpress.com, Blogger (die Plattform von Google) oder Medium tun. Melden Sie sich bei dem ausgewählten Dienst an und Sie können sofort anfangen zu schreiben und zu veröffentlichen.


Auf diese Weise ist Ihr Blog kostenlos, aber Sie bleiben immer Gast in einem fremden Haus. Sie müssen die dort geltenden Regeln einhalten, sich möglicherweise mit einer unattraktiven Third-Level-Domain zufrieden geben und akzeptieren, dass Sie niemals unabhängig sind.

Je mehr Gewicht der Blog in Ihrer Webstrategie hat, desto größer sollte auch die Investition sein, zu der Sie bereit sind, damit alles so gut wie möglich funktioniert und Sie die größtmöglichen Wachstumschancen haben.

Wenn Sie anstelle der Nutzung einer kostenlosen Bog-Plattform lieber in eine professionelle Lösung investieren möchten, sind die Schritte folgende:

Wählen Sie für Ihren Blog einen Namen und eine Domain.  

Natürlich braucht Ihr Blog einen Namen, geben Sie ihm eine Identität. Wenn Sie einen geschäftlichen Blog einrichten möchten, können Sie zum Beispiel den Namen Ihres Unternehmens verwenden. Bei einem persönlichen Blog hingegen können Sie von Ihrer Person ausgehen und Ihren Namen als Titel verwenden oder das Thema Ihres Projekts wählen.

In allen Fällen ist es wichtig, dass der Name Ihres Blogs einfach sowie leicht zu merken, auszusprechen und zu schreiben ist. Suchen Sie nach einem Titel, der Interesse und Neugier weckt und der unmissverständlich und präzise Ihre Persönlichkeit beschreibt. Denken Sie daran, dass der Name des Blogs auch der Domain entsprechen sollte, prüfen Sie daher, ob die Domain noch frei ist.

Gehen Sie nun auf die Website eines Providers, erwerben Sie Ihre Domain und wählen Sie eine Endung (.de, .com usw.), die zu Ihrem Projekt passt. Wenn Sie langfristig planen, können Sie gleich auch die wichtigsten First-Level-Domains erwerben, um Ihr Markenzeichen zu schützen.  

Ein Tipp: Entwerfen Sie neben dem Namen auch ein Logo für Ihren Blog, damit geben Sie Ihrem Projekt eine noch stärkere Identität. Wenn Sie nicht wissen, wo Sie anfangen sollen, sehen Sie sich online um. Es gibt zahlreiche Lösungen zum Erstellen von Logos, viele davon sind kostenlos. Probieren Sie zum Beispiel DesignEvo aus.

Wählen Sie die richtige Hosting-Option

Über den Hosting-Dienst wird der Blog aufgerufen und er ist wichtiger als man vermuten würde. Gutes Hosting gewährleistet kurze Ladezeiten und eine Uptime von nahezu 100 %. Das bedeutet in der Praxis, dass der Blog immer erreichbar ist und die Besucher nicht warten müssen, bis die Seite lädt. Wie Sie sehen, läuft alles auf eine angenehme Nutzungserfahrung der Besucher hinaus. Denn die Zufriedenheit der Leser ist einer der Faktoren, die von Google belohnt werden, das heißt, Ihre Seiten werden populärer.

Außerdem sollte ein guter Hosting-Dienst hohe Sicherheitsstandards und angemessenen technischen Support bieten.
Keine Sorge, es gibt zahlreiche hervorragende Provider, die Domainregistrierungen und Hosting-Dienste hoher Qualität zu wirklich fairen Preisen anbieten. Sie werden sehen, dass sich die jährlichen Kosten für all dies absolut auszahlen werden.


Nun haben Sie einen Namen, eine Domain und Webspace zum Veröffentlichen. Was noch fehlt, ist ein Tool, mit dem Sie Ihre Beiträge erstellen können.  WebSite X5 ist eine Software für die Erstellung von Websites, Blogs und Onlineshops, sie ist einfach, schnell und kostengünstig. Überzeugen Sie sich selbst!

Warum ein Blog? (Why?)

An diesem Punkt ist Ihnen klar, WARUM es wichtig für Sie ist, einen Blog zu haben, und welche Vorteile er Ihnen bringt.

Hier noch einmal eine kurze Zusammenfassung:
  • Ein Blog mit kontinuierlich aktualisierten Inhalten gefällt Suchmaschinen und trägt dazu bei, Ihre Sichtbarkeit zu erhöhen.
  • Bessere Sichtbarkeit in Suchmaschinen führt zu einer Steigerung des Traffics zur Website.
  • Mehr Traffic bedeutet mehr Besucher, die potenziell an Ihrem Angebot interessiert sind und somit mehr Conversion-Chancen. Je nach Ihrem Ziel kann Conversion Verschiedenes bedeuten: Verkäufe, Anmeldungen zu einem Dienst, Kontaktanfragen, Anforderung von Kostenvoranschlägen.
  • Ein Blog trägt zum Branding bei, das heißt, er steigert den wahrgenommenen Wert einer Marke oder eines Produkts, aber auch das Ansehen einer Person als Autor oder Experte.
  • Über die Kommentarfunktion können Sie interagieren und so eine Verbindung zu Ihren Lesern oder Kunden aufbauen. Und je besser diese Beziehung ist, desto größer werden auch die Erfolgschancen Ihres Projekts.
  • Ein Blog erhöht die Transparenz und gibt Unternehmen ein menschliches Gesicht. Auf diese Weise trägt er zur Kundenbindung bei.

Gewusst wie

Bis jetzt haben wir schon einige größere Zweifel ausgeräumt, aber bestimmt kreisen in Ihrem Kopf noch weitere Fragen. Zum Beispiel:
  • Wie schreibe ich einen hochwertigen Beitrag?
  • Wie werbe ich für meine Inhalte?
  • Wie kann ich mit einem persönlichen Blog Geld verdienen?
  • Wie halte ich die Cookie- und Datenschutzrichtlinien ein?

Gehen wir der Reihe nach vor und versuchen, einige Antworten zu geben.

Wie schreibe ich einen hochwertigen Beitrag?

Wenn Sie beschlossen haben, einen Blog zu veröffentlichen, schreiben Sie wahrscheinlich gern. Denken Sie zu Beginn immer daran, das Ihre Beiträge sowohl den Personen gefallen sollten, die sie lesen, als auch Google, weil davon abhängt, wie Ihr Blog eingestuft und an welchen Positionen auf den Ergebnisseiten der Suchmaschinen er angezeigt wird.

Achten Sie also darauf, dass ein hochwertiger Beitrag folgende Elemente haben muss:

  • Titel: Der Titel sollte Aufmerksamkeit wecken und neugierig machen, darf aber andererseits nicht zu viel verraten. Außerdem sollte er das wichtigste Keyword enthalten, um das es in dem Beitrag geht.
  • Einleitung: Die Einleitung sollte den Leser überzeugen, dass er hier genau die Inhalte findet, die er sucht.
  • Inhalt: Der Inhalt schafft den Mehrwert, er sollte nützlich und von hoher Qualität sein. Denken Sie immer daran, für wen Sie schreiben und welche Nachfrage Sie zu befriedigen versuchen.
  • Call to Action: Alle Beiträge sollten einen CtA, also eine ausdrückliche Aufforderung zu einer Aktion enthalten. Wenn Sie möchten, dass Ihre Leser etwas tun (sich anmelden, Inhalte herunterladen, etwas kaufen), finden Sie die optimale Stelle im Beitrag und fordern Sie sie direkt dazu auf.
  • Bilder: Endlos lange Texte sind wie Mauern aus Worten und schrecken auch die leidenschaftlichsten Leser ab. Suchen Sie nach passenden Bildern, mit denen Sie Ihre Inhalte auflockern können. Es gibt zahlreiche Portale, von denen Sie lizenzfreie Bilder kostenlos herunterladen können. Wählen Sie Motive, die noch nicht allzu abgegriffen sind und die zum Inhalt und zum allgemeinen Stil Ihres Blogs passen.

Wie werbe ich für meine Inhalte?

Das Schreiben guter Inhalte und die Erstellung des Blogs sind nur der erste Schritt. Wenn Sie Erfolg haben möchten, müssen Sie aktiv für den Blog werben, um Leser anzulocken und Ihr Publikum stetig zu vergrößern.



Handeln Sie hier auf mehreren Ebenen:
  • On-site-Suchmaschinenoptimierung: Alle Inhalte müssen für Suchmaschinen optimiert sein, um gute Positionen auf den Ergebnisseiten zu erlangen. Keywords, Titel-Tags und Alt-Text dürfen in Ihren Beiträgen niemals fehlen.
  • Off-site-Suchmaschinenoptimierung: Sie benötigen Link Building, das heißt, ein Netz von Links, die zu Ihrem Blog führen. Sie können für andere Blogs schreiben, um bekannter zu werden, oder anderen Bloggern einen Linktausch vorschlagen. Das wichtigste dabei sind die sogenannten Dofollow-Links, die Mehrwert für Ihre Seiten generieren.
  • Soziale Netzwerke: Facebook, Instagram, LinkedIn und andere soziale Netzwerke (wählen Sie die, die zu Ihrem Publikum passen) eignen sich hervorragend, um die Inhalte Ihres Blogs zu verbreiten, umso mehr, wenn Sie zu einer kleinen Investition in Werbekampagnen bereit sind.
  • Newsletter: Ein Blog mit Newsletter wirkt sofort professioneller. Abgesehen davon ist ein Newsletter ein sehr leistungsstarkes Instrument für die direkte Kommunikation mit Ihren Lesern, die Sie so immer auf dem neuesten Informationsstand halten. Versuchen Sie, eine möglichst große Mailinglist aufzubauen, diese können Sie auch nutzen, wenn Sie mit Ihrer Arbeit Geld verdienen möchten.

Wie kann ich mit einem persönlichen Blog Geld verdienen?

Von Leidenschaft allein kann man nicht leben, also ist es völlig legitim, wenn Sie mit Ihrer Blogger-Aktivität Geld verdienen möchten.

Geldverdienen mit einem Blog ist möglich: Dies beweisen die vielen Blogger, die mittlerweile von dieser Tätigkeit leben. Erwarten Sie aber bitte nicht, dass das Geld sofort auf Sie herabregnet und dass es keine Mühe kostet, zufriedenstellende Ergebnisse zu erzielen. Wie an anderer Stelle bereits erwähnt, braucht all dies Zeit, Ausdauer und Strategie.


Es gibt verschiedene Möglichkeiten, mit einem Blog Geld zu verdienen. Daher lohnt es sich, zu differenzieren. Legen Sie sich nicht auf eine Methode fest. Probieren Sie mehrere aus und finden Sie die, die zu Ihrem Projekt und zu Ihrem Publikum am besten passt. Dazu können Sie folgende Wege einschlagen:
  • Nutzen Sie Adsense oder andere Programme für Werbeanzeigen;
  • Verkaufen Sie Bannerplätze;
  • Nehmen Sie an Partnerprogrammen teil;
  • Verkaufen Sie Infoprodukte(e-Books, Videokurse, Templates u.a.);
  • Schreiben und veröffentlichen Sie Rezensionen zur Verkaufsförderung von Produkten oder Diensten Dritter;
  • Veröffentlichen Sie gesponserte Posts;
  • Bauen Sie einen Button oder ein Formular ein, über das Spenden für gemeinnützige Organisationen oder Verbände gesammelt werden können.

Und wenn Sie als Blogger einen gewissen Bekanntheitsgrad erreicht haben, können Sie auch in Betracht ziehen, mit Ihrem Wissen und Ihrer Erfahrung Geld zu verdienen, indem Sie Kurse anbieten oder an Events und sonstigen Veranstaltungen teilnehmen.

Wie halte ich die Cookie- und Datenschutzrichtlinien ein?

Oder anders gefragt: „Gibt es rechtliche Aspekte, die ich bei der Veröffentlichung eines Blogs beachten muss?“ Die Antwort lautet: „Ja“. Sie müssen sich an das Datenschutzgesetz und die Cookie-Richtlinie der EU halten. Unterschätzen Sie diese Themen bitte nicht, die Bußgelder bei Verstößen sind schmerzhaft.

Beachten Sie: Die DSGVO (Europäische Datenschutzgrundverordnung) gilt für alle, die personenbezogene Daten verarbeiten. Wenn Sie in Ihrem Blog also E-Mail-Adressen für Newsletter oder andere Daten Ihrer Leser erfassen, gilt die Verordnung auch für Sie.

Weitere Informationen finden Sie in diesem Leitfaden: DSGVO: Was ist das? Was ändert sich? Was tun?

Ohne langes Fachsimpeln empfehlen wir Ihnen für Ihre Konformität diese zwei Lösungen: Internal Privacy Management und Consent Solution von Iubenda.

Schlussbemerkung

Nun sind wir schon am Schluss dieses Leitfadens angelangt. Wir haben versucht, einige Fragen zu beantworten, die Sie sich sicher gestellt haben, wenn Sie einen Blog eröffnen möchten. Wie Sie gesehen haben, ist ein Blog ein leistungsstarkes Instrument. Zweifellos erfordert er Engagement und Ausdauer, Sie können damit aber auch herausragende Ergebnisse erzielen, sowohl im Hinblick auf Ihr Branding als auch auf den Verkauf.

Wann dürfen wir also Ihren nächsten Blogbeitrag lesen?


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